| Sat May 19 @19:00 - Mutter- & Vatertag |
| Sun May 20 @20:00 - Konzert mit Turkish Chamber Orchester |
| Tue May 22 @20:00 - Projekt Prima Klima (4) |
23.03.-27.03.: Istanbul TOUR
05.04.-09.04.: Istanbul bzw. Südost-Anatolien TOUR
26.04.-01.05.: Schwarzmeer TOUR
02.05.-06.05.: Südost-Anatolien TOUR
Eine Diskussionsrunde im Rahmen der ikult-Gespräche

„Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kamen Menschen.“
dieser Satz stammt nicht von mir, sondern ihn hat der Schweizer Schriftsteller Max Frisch bereits 1965 mit Blick auf die italienischen Gastarbeiter in der Schweiz geschrieben.
Integration wird öfter mit Assimilation – also einer völligen Anpassung – verwechselt.
Die Grenzen sind fließend, was es nicht leichter macht.
Nicht erst seit dem Buch „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin ist Integration ein Thema.
Zurück zum nicht unumstrittenen Begriff Gastarbeiter, der Anfang der 1960er Jahre populär wurde.
1955 wurde das erste Anwerbeabkommen geschlossen, und zwar zwischen Deutschland und Italien.
Vor 50 Jahren, 1961, wurde auch mit der Türkei eine solche Vereinbarung getroffen.
Schon der Begriff Gastarbeiter steht im Gegensatz zu einer Integration. Warum soll man sich als Arbeiter auf Zeit integrieren?
Das Entstehen von Parallelgesellschaften muss da nicht verwundern.
Frei nach Max Frisch: Man wollte Gastarbeiter haben und Menschen sind gekommen – und geblieben.
Teilnehmer:
Josef Wirges, Bürgermeister in Ehrenfeld (Ikult-Award 2011 erhalten)
Dipl. Ing. Ali-Ihsan Güneş, Architekt IGA
Moderation:
Wolfgang Gestenhöfer, Pressesprecher
- langjährig politisch u. gewerkschaftlich engagiert
- in der Kommunikationsbranche tätig
- in der Kommunalpolitik aktiv