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Die Aktivitäten

Created on 17 December 2011
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Interreligiöse und interkulturelle Aktivitäten
Seitdem konzentriert Fethullah Gülen seine Bemühungen darauf, den interkulturellen Dialog zwischen einzelnen Gruppen herzustellen, die unterschiedliche Ideologien vertreten und unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Nationen angehören. Er wirkte an zahlreichen Tagungen und Konferenzen mit, die sich mit dem Ziel beschäftigten, die Menschheit auf ein Jahrhundert der Toleranz und des Verständnisses vorzubereiten - auf ein Jahrhundert, in dem alle Kulturen miteinander kooperieren und die Bindungen unter den Menschen immer stärker werden. Fethullah Gülen ist der Auffassung, dass alle Menschen - unabhängig von nationalen und politischen Grenzen - viel mehr gemeinsam haben als sie sich vorstellen.
In diesem Sinne ist ihm daran gelegen, einen aufrichtigen Dialog zu etablieren, der das gegenseitige Kennenlernen der Menschen fördert. Fethullah Gülen selbst gründete beispielhaft die "Stiftung der Journalisten und Schriftsteller", deren Aktivitäten zur Förderung von Dialog und Toleranz in der Gesellschaft bei fast allen gesellschaftlichen Schichten und Gruppierungen hohe Anerkennung finden.
Aus denselben Motiven empfängt Fethullah Gülen führende Persönlichkeiten aus aller Welt und stattet ihnen Gegenbesuche ab. In der Türkei gehören der Botschafter des Vatikans, der griechisch-orthodoxe Patriarch, der Patriarch der armenischen Gemeinde, der Oberste Rabbiner der jüdischen Gemeinde und viele Journalisten, Kolumnisten, Fernseh- und Kinostars sowie geistige Führer verschiedener intellektueller Richtungen zu seinen regelmäßigen Gesprächspartnern.
Fethullah Gülen diskutierte mit Papst Johannes Paul II., sprach mit John O'Connor, dem Erzbischof von New York, mit Dale F. Eickelman, einem amerikanischen Professor für Anthropologie und Professor Sidney Griffith von der Katholischen Kirche in den USA und konferierte mit Leon Levy, dem früheren Präsidenten der Antidefamationsliga. Eine Vielzahl weiterer führender Repräsentanten anderer Religionen und Geisteshaltungen steht mit ihm im Gedankenaustausch.
Bei seinem Treffen mit Papst Johannes Paul II. im Vatikan (1998) unterbreitete Fethullah Gülen dem Papst Vorschläge für erste Schritte zur Beendigung des Konflikts im Nahen Osten, jener Region, in der alle drei großen Weltreligionen wurzeln. Er rief den Papst zur Zusammenarbeit auf und betonte, dass Wissenschaft und Religion in Wirklichkeit zwei unterschiedliche Aspekte einer einzigen Wahrheit seien: "Zu verschiedenen Zeiten hat die Menschheit die Religion im Namen der Wissenschaft verleugnet, dann wieder die Wissenschaft im Namen der Religion. Dabei wurde stets behauptet, diese beiden Weltsichten seien nicht miteinander vereinbar. Wenn aber doch alles Wissen Gott gehört und die Religion von Gott gestiftet wurde, wie können Wissenschaft und Religion einander dann widersprechen? In diesem Punkt können unsere gemeinsamen Bemühungen zur Etablierung eines interreligiösen Dialogs viel dazu beitragen, für Verständnis und mehr Toleranz unter den Menschen zu sorgen."
Anlässlich der Ereignisse vom 11. September 2001 verurteilte Fethullah Gülen die Terroranschläge in den USA scharf und bezeichnete sie als einen schweren Schlag gegen den Weltfrieden, der darüber hinaus auch das Ansehen der Gläubigen zu Unrecht beschädige: "Niemals darf Terror im Namen des Islam oder zur Durchsetzung islamischer Ziele eingesetzt werden. Ein Terrorist kann kein Muslim sein und ein Muslim kein Terrorist. Muslime müssen vielmehr Repräsentanten und Symbole von Frieden, Wohlergehen und Glück sein."
Der Einsatz von Fethullah Gülen für den Weltfrieden fand auf wichtigen internationalen Konferenzen und Symposien regen Widerhall. Die Teilnehmer des 'Peaceful Heroes Symposium', der 'Tagung der friedvollen Helden', die vom 11.-13. April 2003 an der Universität von Austin in Texas stattfand, erarbeiteten und veröffentlichten eine Liste von über 5.000 Friedensstiftern der Menschheitsgeschichte. Darin finden sich Namen von Persönlichkeiten wie Jesus, Buddha, Gandhi, Martin Luther King und Mutter Teresa. In die Rubrik der zeitgenössischen 'Helden des Friedens' wurde auch Muhammed Fethullah Gülen aufgenommen.

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