| Sat May 19 @19:00 - Mutter- & Vatertag |
| Sun May 20 @20:00 - Konzert mit Turkish Chamber Orchester |
| Tue May 22 @20:00 - Projekt Prima Klima (4) |
23.03.-27.03.: Istanbul TOUR
05.04.-09.04.: Istanbul bzw. Südost-Anatolien TOUR
26.04.-01.05.: Schwarzmeer TOUR
02.05.-06.05.: Südost-Anatolien TOUR
Newsmax: Familie, Werte uns Probleme im Wandel? Die Familie in Deutschland
Von 23.09.2010 09:00 Uhr bis 23.09.2010 16:30 Uhr
Eine weitere Veränderung erfolgt durch die wachsende Zahl von Migrationsfamilien, vor allem in den Großstädten Westdeutschlands, die zu einem Teil von einheimischen deutschen Familien abweichende Strukturen und Werteorientierungen pflegen. Der seit zwei Jahrhunderten andauernde Modernisierungsprozess und die mit ihr verbundene Migrationsbewegung hat der Familie zwar viele materielle Werte verschafft, aber auch zugleich viele geistige Werte zerstört. Aus dieser Perspektive hat unsere immer schneller säkularisierte Welt die Familie zu einem Thema von globaler Dimension werden lassen. Daher sollen bei der Konferenz „Die Familie in Deutschland” im Lichte verschiedener Perspektiven folgende Themen besprochen werden:
Anthropologisch – Ethnologisch
Beschreibungen des Familienkonzepts in der Tradition und Moderne Europas und Deutschlands im historischen Kontext.
Aus sozialogischer Sicht
Differenzierungen von Familien in der Gesellschaft nach sozialen Kategorien.
Aus Sicht der Religionen
Die Sicht verschiedener Religionen und Konfessionen zum Thema Familie.
Aus der Sicht des Rechts
Rechtliche Veränderungen (positive und negative) durch den Modernisierungsprozess und durch die Säkularisierung.
Aus ethischer Sicht
Die Bedeutung der Familie in einer Zeit der Veränderung von Werten und die Familie aus der Perspektive des Wertesystems. Welche Werte aus der universalen Werteskala können von der Familie akzeptiert werden?
Aus psychologischer Sicht
Die Familie und die Persönlichkeitsentwicklung des Individuums. Wie wird im heutigen Deutschland die Familie vom Individuum wahrgenommen? Wie wird das Individuum von den verschiedenen Facetten der Familie psychologisch beeinflusst?
Aus Sicht der Bemühungen um den Dialog
Welche Bedeutung gewinnt die Familie im Zusammenhang mit dem Dialog der Kulturen und welche Aufgaben nimmt sie dabei wahr? Wie sieht die in die Zukunft gerichtete Musterfamilie aus? Mit welchen idealen Werten und Zuschreibungen wird sie versehen?
Beiträge und Referenten:
Panel 1: Die Beziehung von Familie und Bildung
• Entmündigung der Familie? Voraussetzungen, Ziele und Tabus der Krippenpolitik in Deutschland (Prof. Dr. Manfred Spieker, Universität Osnabrück)
• Diversity-Management: Strategien für Familien (Barbara Emser, Fachhochschule Düsseldorf)
• Kontinuität und Wandel von Familien- und Bildungsvorstellungen im Kontext intergenerationaler Transformationsprozesse am Beispiel von Musliminnen mit türkischem Migrationshintergrund (Cancan Korucu-Rieger, Universität Bremen)
• Aufstieg durch Bildung? Bildungsansprüche und deren Realisierung – Migrations- und einheimische Familien im Vergleich (Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning, Universität Duisburg-Essen)
Panel 2: Die Familie und der Wandel der Werte
• Was ist der Wert der so genannten empirischen Werte in der aktuellen Diskussion über ‚Familie’? (Prof. Dr. em. Klaus Otte, Universität Basel)
• Familie, Rationalisierungsdynamik und Autonomisierung der Lebensführung: Was leisten Familien, mit was sind Familien konfrontiert und wie ist die Familienpolitik diesbezüglich zu bewerten? (Dr. phil. Olaf Behrend, Universität Siegen)
• Generationenbeziehungen und Generationenlernen (Dr. Norbert Frieters-Reermann, RWTH Aachen)
• Bereich Familie aus ethischer und psychologischer Sicht: Familie als Ort der Werteentwicklung - Strukturelle, soziokulturelle und erzieherische Bedingungen (Prof. Dr. Margit Stein, Universität Vechta)
Panel 3: Die Familie zwischen Moderne und Tradition
• Struktur – und Funktionswandel der Familie (Dr. Jürgen Nielsen-Sikora, Universität Köln)
• „Die Familie ist die Geburtsstätte der Autorität und damit der Freiheit“. Evangelische Familiensemantik und ihr Bezug zu Geschlechterfrage im deutschen Wohlfahrtsstaat (Dr. Sabine Plonz, Universität Münster)
• Einstellung junger Katholikinnen und Katholiken zu tradierten Familienleitbildern (Prof. Dr. Jörg Althammer/Irina Sagel, Katholische Universität Eichstätt)
• Zum Verhältnis von Familie und Verwandtschaft in der Gegenwart (Prof. Dr. Tilman Allert, Universität Frankfurt)
• Zusammenfassende Rede (Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning, Universität Duisburg-Essen)
Wissenschaftlicher Beirat:
Prof. Dr. em. Klaus Otte, J.W.Goethe-Universität Frankfurt a.M./ Universität Basel
Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning, Universität Duisburg-Essen
Prof. Dr. Tilman Allert, J.W.Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Dr. Jürgen Nielsen-Sikora, Universität zu Köln
Prof. Dr. Peter Strohmeier, Ruhr-Universität Bochum
Organisatoren und Partner:
INA e.V. – Initiative Niederrheinischer Akademiker
Vorstandsvorsitzender: Herr Yavuz Yilmaz
Adresse: Bendemannstr. 15, 40210 Düsseldorf
Telefon: 0211-36779896
Telefax: 0211-36779899
Web: http://www.inaev.org
E-Mail:
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Forum für interkulturellen Dialog e.V. (FID e.V. – Frankfurt a.M.) Web: http://www.fidev.org
Rumi-Forum am Rhein e.V. (Düsseldorf) Web: http://www.rumiforum.de
Interkulturelles Dialogzentrum e.V. (IDIZ e.V. – Dortmund) Web: http://www.idizev.com
Interkultureller Dialog e. V. (IKULT e.V. – Köln) Web: http://www.ikult.com
Ansprechpartner für Presse-Vertreter:
INA e.V.
Telefon: 0211-36779896
E-Mail:
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Eine Möglichkeit zur Akkreditierung für Pressevertreter finden Sie auf der Konferenz-Homepage: http://www.familienkonferenz-nrw.de
Veranstaltungs-Datum:
Über INA e.V.
Die Initiative Niederrheinischer Akademiker e.V. ist sich der sozialen Verantwortung von Wissen bewusst und räumt ihr in all ihren Aktivitäten Priorität ein. Wir glauben, dass das natürlich-menschliche Bedürfnis nach Wissen und dessen Teilhabe durch die Zusammenführung der Generationen der heutigen Wissensgesellschaft der Tugend förderlich ist. Daher ist es unsere Philosophie, im Lichte der Wissenschaft als einen universalen Wert, die menschlichen Werte zu erhöhen.